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| Auf der Diele eines Kötterhauses in Leese bei Lemgo |
Auch am zweiten Tag unserer Lipperland-Rundfahrt gab es einige denkmalpflegerische Highlights in der Hansestadt Lemgo und ihrer ländlichen Umgebung zu sehen, die wir gemeinsam mit dem Lemgoer Denkmalpfleger Martin Kämper und dem Bauforscher Michael Sprenger besichtigten. Ein Höhepunkt war das Dielenhaus Mittelstraße 127 in Lemgo, das von Nadine Behrmann und Michael Sprenger im Auftrag der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Lemgo bauhistorisch untersucht und von Erhard Preßler dendrochronologisch datiert worden ist.
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Restaurierte Stockwerkvorkragung am "Hohen Haus" in Entrup von 1590/91 (d). Stockwerkschwelle und Füllhölzer mit kräftigen Abfasungen. |
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| Wir durften das restaurierte Gutshaus auch von innen besichtigen. |
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| Kötterhaus in Leese bei Lemgo, erbaut 1823 und erweitert 1857. Hier wohnten Kötter (Kleinpächter) und Landarbeiter eines größeren Hofes. |
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| Das Kötterhaus ist ein eingetragenes Baudenkmal und wartet auf seine Restaurierung und neue Nutzung. Es wurde von Michael Sprenger bauhistorisch untersaucht und dendrodatiert. |
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| Fachwerkwand an der Diele des Kötterhauses |
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| Außenwand mit unverputzter Lehmsteinausfachung |
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| Ansicht des Kötterhauses von Nordwesten. Giebel der Erweiterung von 1857 (d) mit Lehmstein- und Backsteinausfachung |
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| Dielenhäuser des 17. Jahrhunderts an der Echternstraße in Lemgo |
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| Auch im Café Vielfalt verbirgt sich ein spätmittelalterliches steinernes Dielenhaus mit einem Saal im Hinterhaus, der mit einem Kamin beheizt wurde. |
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| Lemgo, Echternstraße 6-8, Donopscher Hof, 1562. Detail der Flachschnitzerei an der Stockwerkschwelle. |
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| Der Eckständer des Donopschen Hofes an der Echternstraße zeigt oben das Wappen der Adelsfamilie von Donop (schräger Steigbaum) und Kandelaberornamentik der Frührenaissance. |
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| Lemgo, fürstlich-lippisches Wappen am Haus eines Hoflieferanten des lippischen Fürstenhauses in Detmold |
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| Lemgo, spätgotische Steingiebelhäuser an der Mittelstraße im Bereich des Marktplatzes. Rechts Mittelstraße 52, ein gotischer Steingiebel mit Zinnen und Fialen aus der Zeit um 1520. |
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| Haus Dünnebierstraße 9, das älteste Fachwerkhaus in Lemgo von 1471 (d) |
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| Blick auf die rückwärtige Scheune des Hauses Mittelstraße 127, genannt "Bödekers Scheune". |
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| In der früheren Küche des Dielenhauses Mittelstraße 127 blieb diese Kaminwange der Spätrenaissance aus der Zeit um 1590-1600 erhalten. |
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| Mit Denkmalpfleger Martin Kämper und Bauhistoriker Michael Sprenger diskutieren wir die aktuellen Aufmaßpläne zum Haus Mittelstraße 127, die Nadine Behrmann erstellt hat. |
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| Putzdekoration mit getempelten Blüten und lippischen Rosen im Saal des Haues Mittelstraße 127, wohl spätes 16. Jahrhundert. |
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| Kopfbänder mi Beilspuren in der Scheune von Mittelstraße 127. |
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| Blick in den Speicherstock der Scheune von Mittelstraße 127 in Lemgo. |
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| Hölzerne Wand mit gemalten Wappen im Dachraum des Hauses Mittelstraße 127 |
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| Blick ins Dachwerk der Scheune hinter dem Haus Mittelstraße 127 in Lemgo |
Texte: Heinrich
Fotos: Bernd

































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