8. Juni 2016

Rückreise 2: Tour de France mit Boxenstopp in Le Mans



Ländliche Idylle in Frankreich: Unser vorletztes Quartier "Domaine la Fontaine" in Soubran (nordöstlich von Bordeaux).
Heute ist der zweite Rückreisetag unserer Tour de France: Wir verlassen unser freundliches Quartier in Soubran in der Nähe von Bordeaux und fahren weiter parallel zur Küste in Richtung Norden. Es geht durch die Vendée, mittags überqueren wir die Loire bei Angers. Am frühen Nachmittag machen wir einen Boxenstopp in Le Mans, der Stadt der 24-Stunden-Rennen.

6. Juni 2016

Vom Baskenland in die Landes - mit dem Fahrstuhl in die Römerzeit und mit der Holzklasse ins Freilichtmuseum



Heute heißt es Abschied nehmen vom Baskenland - doch bis wir den Hausforscher-Bus mit reparierten Bremsen aus der Werkstatt abholen können, haben wir noch etwas Zeit. Mit Josué besuchen wir das Römermuseum in Irun - das einzige im Baskenland.

5. Juni 2016

Durch Navarra im spanischen Baskenland: Wohntürme und "Feste Häuser"

Am Eingang des Dorfes Donamaria steht dieser adlige Wohnturm des 14. oder 15. Jahrhunderts - eine kleine Burg mit einem Unterbau aus Quadermauerwerk (14./15. Jh.) und zwei verbretterten Fachwerkobergeschossen.
Heute fahren wir mit Josué in das Baztan-Tal im ehemaligen Königreich Navarra im spanischen Baskenland. Hier gibt es kleine Städte mit schönen Stein- und Fachwerkbauten – und zahlreiche steinerne Turmhäuser oder Wohntürme des regionalen Adels.

4. Juni 2016

Fachwerk im französischen Baskenland und ein Stadtrundgang in Bayonne

Baskisches Fachwerkhaus in Sare mit Giebellaube und steinernen Seitenwänden.
Heute überqueren wir die Grenze und sind im französischen Baskenland (Département Pyrénées-Atlantiques) unterwegs. Zunächst besuchen wir das Dorf Sare. Hier sehen wir zahlreiche renovierte baskische Fachwerkbauten – mit flach geneigten Pfettendächern und seitlichen steinernen Brandmauern.

3. Juni 2016

Holzbau-Highlights: Zwei Kirchen und noch zwei Bauernhäuser

Südansicht der Kirche – unser erstes Besichtigungsobjekt.
Wir sind weiter mit Josué und Ibon im spanischen Baskenland unterwegs. Die beiden waren uns in vielfacher Hinsicht behilflich: Unser Hausforscher-Bus musste in die Werkstatt - ohne die Hilfe von Josué und Ibon hätten wir damit in einem Land, dessen beide Sprachen wir nicht beherrschen (spanisch und baskisch) vermutlich Schiffbruch erlitten. Jetzt zeigen die beiden uns weitere, wirklich überraschende Highlights des baskischen Holzbaus.

2. Juni 2016

Mittelalterliche Bauernhäuser im Baskenland

"Familienfoto" der Hausforscher vor dem Bauernhausmuseum
Heute ist der Tag der Gefügeforscher: Wir treffen uns mit dem Dendrochronologen Josué Susperregi und Ibon Telleria, einem bauernhausbegeisterten Architekten aus dem Baskenland, um einige von den beiden untersuchten und restaurierten Bauernhäuser zu besichtigen. Doch zunächst besuchen wir zur Einstimmung das Bauernhausmuseum Igartubeiti in Itsaso bei Ezkio, um eine Vorstellung von der traditionellen Baukultur des Baskenlandes zu gewinnen. Es sollte ein überaus interessanter und spannender Tag werden.

1. Juni 2016

Bauerndörfer und ein privates Museum in den Bergen

Bauernhaus in Les Angeles
Heute erkunden wir die Region in den Bergen südlich und südwestlich von Lourdes. Unter anderem sehen wir einen aufgegebenen und einen bewirtschafteten Bauernhof, eine kleine Wassermühle, eine Kirche, ein Waschhaus und ein privates Heimatmuseum mit einer umfangreichen Sammlung alter Alltagsgegenständen für das Leben auf einem Bergbauernhof. Heute führt uns Eric, der die Region bestens kennt.

31. Mai 2016

Im Vorland der Pyrenäen: Dörfer, eine Ziegelei und zum Schluss eine Bastide.

"Galet": Mauerwerk aus sorgfältig sortierten und teilweise im Fischgrätverband gesetzten großen Kieseln.
Heute steht das flache bis leicht hügelige Pyrenäen-Vorland auf unserem Programm. Thema sind die verschiedenen Materialien und Techniken des Wandaufbaus: Lehmsteine und Stampflehm (Pisébau), Mauerwerk aus großen Flusskieseln (Galet) und Backsteine. Morgens treffen wir Michel und unsere französischen Freunde in dem Dorf Sanous, hier besuchen wir eine stilvoll restaurierte Hofanlage aus dem 19. Jahrhundert.

30. Mai 2016

Von der Ebene in die Hochpyrenäen

Treffen mit Michel Giron in Heches
Heute treffen wir uns mit Michel Giron, einem Architekten aus Sarrancolin, der dabei ist, eine Regionalgruppe der MPF (Maisons Paysannes de France) aufzubauen. Michel und seine Mitstreiter haben ein umfangreiches Besuchsprogramm vorbereitet, das uns von der Ebene von Lannemezan ins Gebirge, in die Hochpyrenäen, führt. Dabei lernen wir einige abgelegene Dörfer in den Tälern der Neste, der Aure und des Louron kennen.

29. Mai 2016

Ein Bauernhaus und Kirchentag in den Pyrenäen

Heute treffen wir uns mit den Damen von MPF (Maisons paysannes de France), die uns gestern so gastfreundlich bewirtet haben: Charlotte, Louise, Patricia und Francoise, außerdem kommt Renate hinzu, die netterweise für uns übersetzt. Zuerst besuchen wir Charlotte auf ihrem liebevoll restaurierten Bauernhof in Labroquère. Ein landschaftstypisches altes Haus mit viel Charakter, einem wunderschönen Garten und noch immer ein bisschen Baustelle - wie bei der lGB.

28. Mai 2016

In den spanischen Pyrenäen

Vom Glockenturm der Kirche in Garòs bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf das Dorf und die Berge der Hochpyrenäen. 
Nach einer sehr angenehmen Übernachtung im Hotel Albarez in Vielha (gutes Preis-Leistungsverhältnis, zu empfehlen!) treffen wir uns morgens mit der Archäologin und Kulturbeauftragten der Region ..., um einige romanische Kirchen und Dörfer der katalanischen Pyrenäen zu besuchen. Es geht wieder über endlose Serpentinen hinauf - diese Dörfer liegen über 1.000 Meter hoch. Die Berglandschaft ist überaus beeindruckend.

27. Mai 2016

Über Andorra nach Katalonien: Auf in die Hochpyrenäen!

Eine romanische Kirche an der Straße in Andorra - doch das idyllische Bild trügt: Gegenüber stehen mehree große zurzeit leerstehende Hotelkomplexe.
Heute geht es richtig in die Berge: Über Andorra fahren wir nach Spanien, genauer: nach Katalonien. Andorra ist ein Zwergstaat, ein kleines Fürstentum in den Pyrenäen und lebt vor allem vom (Winter-) Tourismus - erschreckend sind die riesigen Ansammlungen von häufig leerstehenden Hotelburgen links und rechts der Autobahn...

26. Mai 2016

Saint-Lizier und einige Bergdörfer in den Pyrenäen

Kirche St. Lizier in Saint-Lizier, im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Hochpyrenäen. Ungewöhnlich ist der achteckige Vierungsturm aus Backstein aus dem 15. Jahrhundert.
Zunächst besuchen wir die alte, seit gallo-römischer Zeit (ca. 3.-6. Jh. n. Chr.) bestehende Bischofsstadt Saint-Lizier (das Bistum wurde 1802 aufgehoben). Nachmittags besichtigen wir mit unseren Freunden von MPF einige Bergdörfer in den Pyrenäen.

25. Mai 2016

Museumstag, ein Gespräch mit dem Bürgermeister und ein heißes Foto zum Schluss

Hammerschmiede im Museum "Forges de Pyrène" bei Foix
Heute ist Museumstag: Morgens besuchen wir das Schmiede- und Handwerksmuseum "Forges de Pyrène" bei Foix und mittags treffen wir uns im Ecomusée, einem kleinen Freilichtmuseum in Alzen bei La Bastide de Sérou, wo wir den sehr engagierten Bürgermeister dieser Gemeinde kennenlernen. Abends gibt es noch ein gemeinsames Essen mit den Freunden von MPF und einem Vortrag über den ländlichen Hausbau der Region. Zum Schluss gab es noch ein besonders "heißes" Foto mit allen Beteiligten...

24. Mai 2016

Fachwerk in Mirepoix und das "Katharer-Dorf" Montaillou: ein erster Ausflug in die Pyrenäen

Fachwerkhäuser mit hölzernen Arkaden am Marktplatz in Mirepoix
Am Morgen besuchen wir das kleine Städtchen Mirepoix auf halbem Wege zwischen Foix und Carcassonne. Der Ort ist eine typische "Bastide", eine befestigte Kleinstadt mit planmäßig angelegtem Rastergrundriss aus dem späten 13. Jahrhundert, wie es sie im Südwesten Frankreichs zu Hunderten gibt. Der rechteckige Marktplatz und die gotische Kathedrale sind umgeben von Fachwerkhäusern mit breiten hölzernen Erdgeschoss-Arkaden.

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