1. Oktober 2016

Von Rentierjägern bis ins frühe Mittelalter – Das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen.

Giebel des rekonstruierten Hauses der Jungsteinzeit
Zwischen Bielefeld und Detmold liegt das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen e.V. Auf knapp 2 ha werden Rekonstruktionen nach archäologischen Befunden präsentiert. Die Zeitspanne der rekonstruierten Bespiele reicht über mehr als 10.000 Jahre., vom eiszeitlichen Rentierjäger bis ins 7. Jh. n. Chr.

29. September 2016

Bauernhäuser, Stadthäuser und ein Knopfmuseum

Herbsttreffen der IGB in Wiedenbrück und umzu

Brüstungsbohle des Hauses "In der Halle 2" in Wiedenbrück mit Fächerrosetten und geschnitzten Masken.
Am letzten Wochenende in diesem sommerlich warmem September fand das IGB-Herbsttreffen in Rheda-Wiedenbrück statt.
Neben den üblichen Vereinsritualen und Diskussionen über die IGB-Arbeit gab es wie immer auch diesmal ein interessantes Exkursion- und Besichtigungsprogramm. Tagungsort war der "Meierhof Rassfeld" mit seinen historischen Gebäuden, im nahen Gütersloh.

17. September 2016

Stadtrundgang in Metz und Rückreise, Teil 2


Place Saint Louis in Metz mit Patrizierhäusern des 13. Jahrhunderts. Einige Fassaden zeigen noch den mittelalterlichen Zinnenabschluss.
Am letzten Tag unserer Rückreise (Montag, 12. September) besichtigen wir vormittags noch unseren Übernachtungsort Metz, die alte Hauptstadt Lothringens. Eigentlich wollten wir den Bericht darüber noch während der Rückfahrt fast in "Echtzeit" posten, doch versagte leider kurz vor der Veröffentlichung die Stromversorgung des Laptops - und der ganze Text war weg...
Es folgt der rekonstruierte Bericht im Rückblick, einige Tage später:

12. September 2016

Ein weiterer Ausflug in die Bresse und Rückreise

"Ferme de la Forêt" - ein Museumsbauernhof bei Courtes in der Bresse
Wir haben unsere kleine Frankreich-Reise kurzfristig um einen Tag verlängert, um die gut 1.000-km-Rückreise nicht an einem Tag bewältigen zu müssen. So haben wir Zeit gewonnen für einen weiteren Ausflug in die Bresse östlich von Mâcon, wo wir das Bauernhausmuseum "Ferme de la Forêt" bei Courtes besuchen.

11. September 2016

Zwei Dörfer in Burgund und noch einmal Cluny

Die romanische Kirche in Chapaize wurde um 1030 bis 1050 als kleine Benediktinerabtei nach dem Vorbild von Cluny II erbaut.
Heute wollen wir noch einmal Cluny besuchen, die Abtei besichtigen und sehen, was von der "großen Kirche" übrig geblieben ist... Auf dem Weg dorthin fahren wir durch die wunderschöne, parkartige Landschaft von Burgund und besuchen die Dörfer Chapaize und Lys bei Chissey-lès-Mâcon, unweit von Taizé.

10. September 2016

Von St. Philibert in Tournus in die Bresse

Die Westfassade von St. Philibert in Tournus ist eine der ältesten Doppelturmfassaden in Frankreich, erbaut im frühen 11. Jahrhundert.
Zusammen mit unserem Schweizer Freund und Bauforscherkollegen Heinz Pantli, der mit uns von Mühlhausen nach Cluny mitgefahren ist, besuchen wir die ehemalige Abtei St. Philibert in Tournus an der Sâone. Nachmittags steht ein Ausflug in die Bresse, eine fruchtbare Agrarlandschaft östlich von Mâcon, auf dem Programm. Hier gibt es prächtige Fachwerk-Bauernhöfe mit sog. sarazenischen Kaminen - wir besuchen ein Freilichtmuseum und lassen uns überraschen.

9. September 2016

Hausforschertreffen in Cluny

Blick durch das romanische Doppeltor der Abtei Cluny auf die Reste der Abteikirche: Nur das Südquerhaus mit einem achteckigen Turm und einem kleinen Uhrenturm, die Stümpfe der beiden Westtürme und einige Mauerreste sind von der Abteikirche Cluny III erhalten.
Bei strahlendem Spätsommerwetter erreichen wir Cluny im Süden von Burgund. Hier treffen wir uns mit Vorstandsmitgliedern des Arbeitskreises für Hausforschung (AHF) und französischen Hausforschern - Anlass ist die offizielle Vorstellung des Tagungsbandes Cluny des AHF mit Beiträgen zum Hausbau des 12. und 13. Jahrhunderts in verschiedenen Ländern Europas: Arbeitskreis für Hausforschung (Hg.), West- und mitteleuropäischer Hausbau im Wandel 1150 - 1350 (Jahrbuch für Hausforschung, Bd. 56). Marburg (Jonas Verlag) 2016.

7. September 2016

Die Hausforscher sind wieder unterwegs

Frühstück beim "Goldenen M"
… nach Cluny in Burgund.
Nach einem ausgiebigen Rühreierfrühstück im Gasthaus zum goldenen "M" starten wir an unserem Treffpunkt am Kamener Kreuz.

8. Juli 2016

Merci – Gracias – Eskerrik asko!

Bernd Kunze • Volker Gläntzer • Heinz Riepshoff
Erhard Preßler • Heinrich Stiewe • Haio Zimmermann
Liebe Reisebegleiter,

unsere "Expedition" durch die Pyrenäen ist schon wieder Geschichte. In den Annalen wird sie wohl als herausragend vermerkt werden. Ein Höhepunkt reihte sich an den anderen.

8. Juni 2016

Rückreise 2: Tour de France mit Boxenstopp in Le Mans



Ländliche Idylle in Frankreich: Unser vorletztes Quartier "Domaine la Fontaine" in Soubran (nordöstlich von Bordeaux).
Heute ist der zweite Rückreisetag unserer Tour de France: Wir verlassen unser freundliches Quartier in Soubran in der Nähe von Bordeaux und fahren weiter parallel zur Küste in Richtung Norden. Es geht durch die Vendée, mittags überqueren wir die Loire bei Angers. Am frühen Nachmittag machen wir einen Boxenstopp in Le Mans, der Stadt der 24-Stunden-Rennen.

6. Juni 2016

Vom Baskenland in die Landes - mit dem Fahrstuhl in die Römerzeit und mit der Holzklasse ins Freilichtmuseum



Heute heißt es Abschied nehmen vom Baskenland - doch bis wir den Hausforscher-Bus mit reparierten Bremsen aus der Werkstatt abholen können, haben wir noch etwas Zeit. Mit Josué besuchen wir das Römermuseum in Irun - das einzige im Baskenland.

5. Juni 2016

Durch Navarra im spanischen Baskenland: Wohntürme und "Feste Häuser"

Am Eingang des Dorfes Donamaria steht dieser adlige Wohnturm des 14. oder 15. Jahrhunderts - eine kleine Burg mit einem Unterbau aus Quadermauerwerk (14./15. Jh.) und zwei verbretterten Fachwerkobergeschossen.
Heute fahren wir mit Josué in das Baztan-Tal im ehemaligen Königreich Navarra im spanischen Baskenland. Hier gibt es kleine Städte mit schönen Stein- und Fachwerkbauten – und zahlreiche steinerne Turmhäuser oder Wohntürme des regionalen Adels.

4. Juni 2016

Fachwerk im französischen Baskenland und ein Stadtrundgang in Bayonne

Baskisches Fachwerkhaus in Sare mit Giebellaube und steinernen Seitenwänden.
Heute überqueren wir die Grenze und sind im französischen Baskenland (Département Pyrénées-Atlantiques) unterwegs. Zunächst besuchen wir das Dorf Sare. Hier sehen wir zahlreiche renovierte baskische Fachwerkbauten – mit flach geneigten Pfettendächern und seitlichen steinernen Brandmauern.

3. Juni 2016

Holzbau-Highlights: Zwei Kirchen und noch zwei Bauernhäuser

Südansicht der Kirche – unser erstes Besichtigungsobjekt.
Wir sind weiter mit Josué und Ibon im spanischen Baskenland unterwegs. Die beiden waren uns in vielfacher Hinsicht behilflich: Unser Hausforscher-Bus musste in die Werkstatt - ohne die Hilfe von Josué und Ibon hätten wir damit in einem Land, dessen beide Sprachen wir nicht beherrschen (spanisch und baskisch) vermutlich Schiffbruch erlitten. Jetzt zeigen die beiden uns weitere, wirklich überraschende Highlights des baskischen Holzbaus.

2. Juni 2016

Mittelalterliche Bauernhäuser im Baskenland

"Familienfoto" der Hausforscher vor dem Bauernhausmuseum
Heute ist der Tag der Gefügeforscher: Wir treffen uns mit dem Dendrochronologen Josué Susperregi und Ibon Telleria, einem bauernhausbegeisterten Architekten aus dem Baskenland, um einige von den beiden untersuchten und restaurierten Bauernhäuser zu besichtigen. Doch zunächst besuchen wir zur Einstimmung das Bauernhausmuseum Igartubeiti in Itsaso bei Ezkio, um eine Vorstellung von der traditionellen Baukultur des Baskenlandes zu gewinnen. Es sollte ein überaus interessanter und spannender Tag werden.

1. Juni 2016

Bauerndörfer und ein privates Museum in den Bergen

Bauernhaus in Les Angeles
Heute erkunden wir die Region in den Bergen südlich und südwestlich von Lourdes. Unter anderem sehen wir einen aufgegebenen und einen bewirtschafteten Bauernhof, eine kleine Wassermühle, eine Kirche, ein Waschhaus und ein privates Heimatmuseum mit einer umfangreichen Sammlung alter Alltagsgegenständen für das Leben auf einem Bergbauernhof. Heute führt uns Eric, der die Region bestens kennt.

31. Mai 2016

Im Vorland der Pyrenäen: Dörfer, eine Ziegelei und zum Schluss eine Bastide.

"Galet": Mauerwerk aus sorgfältig sortierten und teilweise im Fischgrätverband gesetzten großen Kieseln.
Heute steht das flache bis leicht hügelige Pyrenäen-Vorland auf unserem Programm. Thema sind die verschiedenen Materialien und Techniken des Wandaufbaus: Lehmsteine und Stampflehm (Pisébau), Mauerwerk aus großen Flusskieseln (Galet) und Backsteine. Morgens treffen wir Michel und unsere französischen Freunde in dem Dorf Sanous, hier besuchen wir eine stilvoll restaurierte Hofanlage aus dem 19. Jahrhundert.

30. Mai 2016

Von der Ebene in die Hochpyrenäen

Treffen mit Michel Giron in Heches
Heute treffen wir uns mit Michel Giron, einem Architekten aus Sarrancolin, der dabei ist, eine Regionalgruppe der MPF (Maisons Paysannes de France) aufzubauen. Michel und seine Mitstreiter haben ein umfangreiches Besuchsprogramm vorbereitet, das uns von der Ebene von Lannemezan ins Gebirge, in die Hochpyrenäen, führt. Dabei lernen wir einige abgelegene Dörfer in den Tälern der Neste, der Aure und des Louron kennen.

29. Mai 2016

Ein Bauernhaus und Kirchentag in den Pyrenäen

Heute treffen wir uns mit den Damen von MPF (Maisons paysannes de France), die uns gestern so gastfreundlich bewirtet haben: Charlotte, Louise, Patricia und Francoise, außerdem kommt Renate hinzu, die netterweise für uns übersetzt. Zuerst besuchen wir Charlotte auf ihrem liebevoll restaurierten Bauernhof in Labroquère. Ein landschaftstypisches altes Haus mit viel Charakter, einem wunderschönen Garten und noch immer ein bisschen Baustelle - wie bei der lGB.

28. Mai 2016

In den spanischen Pyrenäen

Vom Glockenturm der Kirche in Garòs bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf das Dorf und die Berge der Hochpyrenäen. 
Nach einer sehr angenehmen Übernachtung im Hotel Albarez in Vielha (gutes Preis-Leistungsverhältnis, zu empfehlen!) treffen wir uns morgens mit der Archäologin und Kulturbeauftragten der Region ..., um einige romanische Kirchen und Dörfer der katalanischen Pyrenäen zu besuchen. Es geht wieder über endlose Serpentinen hinauf - diese Dörfer liegen über 1.000 Meter hoch. Die Berglandschaft ist überaus beeindruckend.

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