30. September 2020

Miniexkursion 2020

nachdenklich …

Es ist August. Unsere geplante Exkursion im Mai in die Westschweiz ist ausgefallen – wegen Corona. Das Jahr des Virus hat alle Aktivitäten der 6 Hausforscher die geplant waren, gestoppt. 
Um doch einmal zusammenzukommen haben wir uns in Syke 20 km südlich von Bremen verabredet. Wir besuchen im dortigen Kreismuseum eine Ausstellung über den Künstler und Volkskundler Erich Fuchs aus dessen Nachlass 48 großformatige Aquarelle inklusive seiner Vorzeichnungen präsentiert werden. 
Im Bio-Hofrestaurant in Kessel-Syke essen wir zu Mittag und anschließend fahren wir nach Martfeld – zwischen Syke und Hoya – dort wurde von Teilen unserer Gruppe schon vor 20 Jahren ein mittelelterliches Haus, umbaut von einem Bauernhaus, entdeckt und erforscht.
Im Hofcafe um die Ecke lassen wir unser Treffen am Nachmittag ausklingen.

Ausstellung im Juli/August im Kreismuseum Syke,
Titel des Begleitbuches (erhältlich im Kreismuseum Syke)

Wir  treffen uns im Sonderausstellungsbereich des Kreismuseums
in Syke, Heinz führt die Kollegen in die Ausstellung ein

In der Vitrine werden Exponate aus dem Leben
des Künstlers und Volkskundlers Erich Fuchs präsentiert

Das Werk von Erich Fuchs – gezeigt werden 48 Aquarelle
inklusive der vorhandenen Vorzeichnungen

Eine Ausstellung die auch unter den Corona-Einschränkungen
nicht die Aufmerksamkeit  erhielt die sie verdient hätte

Das Hofrestaurant auf dem Biohof Voigt in Syke-Gessel

Das Dreiständerhaus von 1714 wurde nach 20 Jahren
"Liegezeit" hier wieder aufgebaut

Zum Ensemble gehört  ein Stallgebäude das die Restaurantküche beherbergt
und ein transloziertes Backhaus mit funktionierendem Backofen …

… ursprünglich Speicher, inschriftlich mit 1688 datiert

Im Biorestaurant gibt es ein leckeres Essen …
… unter dem mächtigen Innengerüst von 1714


Der Tresen unter Kopfbändern

Nach dem Bio-Restaurant besuchen wir das "Alte Pastorenhaus"
in dem kleinen Dorf Martfeld zwischen Bremen und Hoya,
in diesem steckt ein Gebäude von 1535 d,
das in den folgenden Jahrhunderten zu einem typischen
Bauernhaus umgebaut wurde

Von dem mittelalterliches Hausgerüst von 1535 d
sind nur wenige Bauteile des alten Hausgerüsts zu erkennen,
spätere Einbauten verbergen noch viele Spuren …

Der erste Pastor im Dorf nach der Reformation
ließ mit der Genehmigung des Hoyaer Grafen
das Haus zur Versorgung seiner Familie bauen

Die Herdwand im Bauernhaus war die Rückwand
des Pastorenhauses, die Knaggen der Vorkragung
sind mit Renaissance-Taubändern geschmückt

Das ursprüngliche Haus des Pastors soll freigelegt werden
und in einer alten Technik auf Rollen an einen neuen Platz
verschoben werden, das Konzept für das weitere Vorgehen
hängt an der Wand und wird begutachtet


Familienfoto vor dem Giebel des Bauernhauses,
den es bald nicht mehr geben wird

Im benachbarten Hofcafe lassen wir unser Treffen
mit Kaffee und Torte ausklingen

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