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17. Juli 2022

HAUSFORSCHER unterwegs mit dem Fahrrad – von Trier bis Koblenz

Moselschleife bei Trittenheim

Ich war schon einmal in Trier. Das ist 30 Jahre her, mit meiner Frau Hedda und unserer Tochter. Ein großer Reinfall aus zwei Gründen: Über Ostern waren alle Museen geschlossen, obwohl uns vorher telefonisch zugesagt worden war, dass alles offen haben sollte und meine Kamera streikte, so dass ich ohne Bilder nach Hause fahren musste. Lange trug ich diese Schmach mit mir herum. 

16. September 2018

Verdienstmedaille für Heinz Riepshoff

Landrat Bohlmann und Heinz Riepshoff mit Orden und seine Frau Hedda, die großen Anteil hat an den vielen Jahren unermüdlicher Aktivitäten für Denkmalschutz und ländliche Baukultur und IGB-Arbeit.  
Heinz Riepshoff (72) aus Verden, Denkmalschützer, Buchautor, langjähriges Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Bauernhaus (IGB) sowie Gründer und Leiter des dem Kreismuseum Syke angegliederten Bauernhausarchives, ist mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde damit das beispielhafte ehrenamtliche Engagement und der Beitrag, den Heinz Riepshoff zur Bewahrung des kulturellen Erbes der ländlichen Baukultur in unserer Region geleistet hat.

26. Februar 2012

Schlitten als Transportmittel

Auf Madeira: Feuerholztransport auf dem Schlitten (hist. Foto)
Was kann man von einer Reise nach Madeira als Hausforscher berichten? Vielleicht von den letzten 2 bis 3 strohgedeckten bäuerlichen Nurdachhäusern? Wie Original sind die wohl? Kirchen, ja es gibt eine Reihe von schönen Kirchen. Man könnte von den vielen älteren und auch jüngeren schönen Pflasterungen berichten.
Ich beschränke mich ’mal auf den Schlitten als Transportmittel. Für jeden Touristen ist es ein „Muß“ mit dem Schlitten vom oberen „Monte“ die steile Straße hinunter nach Funchal zu rodeln. Man fragt sich sofort, wie in alles in der Welt kommen die Leute darauf, mit dem Schlitten zu fahren? Außer an dieser Touristenstrecke habe ich keinen einzigen Schlitten auf der Insel gesehen. Es sei denn, man sieht sich die schönen Kachelbilder an Häusern oder Brunnen mal genauer an. Offensichtlich hat man schon früh begonnen, Touristen mit einem Schlitten oder einer tragbaren Hängematte durch die Gegend zu transportieren.

19. Juni 2011

Suche Fotos von Baumaßnahmen an Sächsischen Scheunen!

Scheune in Weisskirch
In den Dörfern von Siebenbürgen stehen hunderte von Scheunen, die unverändert vom Mittelalter bis in die 1960er Jahre gebaut wurden. Dabei gibt es offensichtlich kleine Unterschiede von Dorf zu Dorf, auch gibt es leichte konstruktive Veränderungen, wodurch sich ältere von jüngeren unterscheiden. Das Grundprinzip der Scheunen ist aber bei allen wie folgt: 8 Eichenständer, je nach Bodenniveau unterschiedlich lang, mit dem Fuß auf einem Naturstein stehend, jeweils 2 mit einem Balken verbunden, also gesamt 4 Gebinde. Die Scheunen verfügen über eine Querdurchfahrt, mit jeweils einem Bansenraum (Lager für Erntegut) auf beiden Seiten. Scheunen mit seitlicher Durchfahrt und nur einem Bansenraum sind deutlich seltener. In Längsrichtung werden die beiden Traufwände durch lange Rähme verbunden, worauf das Dach steht (früher in Stroh oder Reet gedeckt, heute landesüblich mit Bieberschwänzen). Diese Konstruktion, Ständer auf Naturstein ohne Schwelle (Detail B), kennzeichnet in Mitteleuropa den Übergang vom Pfostenbau (Detail A) des Mittelalters zum Fachwerkbau (Detail C) mit Schwelle der Neuzeit. 

9. Juni 2011

Das Interview - Heinz Riepshoff in Siebenbürgen

Blick auf die Dorfstraße von Arkeden mit zwei Schafherden am Hang

Wie unsere treuen Besucher von hausforscher.de bereits wissen, war Heinz Riepshoff (H.R.), der ja auch langjähriges Mitglied in der Interessengemenschaft Bauernhaus ist, im Frühjahr 2011 drei Wochen lang in Siebenbürgen, Rumänien, unterwegs. Er hat dort die Sozialstrukturen und Hausformen studiert, zahlreiche dendrochronologische Bohrungen gemacht und vor allem vielfältige Eindrücke aus einer Welt mitgebracht, die bei uns schon vor hundert Jahren untergegangen ist. Im Herbst wird er im Holznagel einen umfangreichen Fachartikel in Sachen Hausforschung veröffentlichen. In diesem Interview erzählt er der IGB-Öffentlichkeitsreferentin Michaela Töpfer (M.T.) von seinen Eindrücken und Erlebnissen.

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