6. Juni 2013

Fata Morgana unter blauem Himmel – Eketorp auf Öland

Eketorp - auf den ursprünglichen Fundamenten rekonstruierte Fluchtburg
Wenn man die an Altertümern reiche schwedische Insel Öland besucht, gehört zum Pflichtprogramm ein Besuch der Burg Eketorp.
Schon von weitem erscheint die kreisrunde Anlage mit ihren Zinnen unter dem blauen Himmel wie eine Fata Morgana.
Drei Bauphasen wurden in den 1970er Jahren von den Archäologen ergraben: die erste Pahase um 300, die zweite Nutzung dauerte von 400 bis 700 und eine dritte Nutzungsperiode dauerte von der Jahrtausendwende ca. 200 Jahre.
Die Rekonstruktion der Kreisanlage mit der beeindruckenden Umfassungsmauer in Trockenbauweise spiegelt die II. Bauphase  ab ca. 400 wieder.
Im Burginneren gibt es einige Rekonstruktionen von Steinhäusern der zweiten und Holzhäusern (Ständer/Bohlen-Bauweise) der dritten Nutzungsphase. Im Museum innerhalb der rekonstruierten Häuser der Anlage wird eine Auswahl der 26.000 bei den Ausgrabungen gemachten Funde gezeigt.
Die Präsentation der Gesamtanlage ist unter Fachleuten nicht unumstritten, aber die Besucher erhalten doch einen unvergessenen dreidimensionalen Eindruck der Gesamtanlage. Nachweisen lassen sich auf Öland übrigens acht dieser kreisrunden Anlagen.

Die Mauer ist ohne Mörtel errichtet
eisenzeitliche und mittelalterliche Rekonstruktionen 
aus den verschiedenen Nutzungsepochen der Burg.
In diesen Häusern, die innen miteinander verbunden sind,
werden die archäologischen Funde präsentiert.
ein offenliegendes Hausgerüst wie sie in den Hausrekonstruktionen stehen



eisenzeitliche Rekonstruktionen
mittelalterliche Ständer-Bohlenbau-Rekonstruktionen

Stall
Eck-Knoten-Konstruktion am Ständer-Bohlenbau
Giebelschmuck
wo der Eckständer auf die Schwelle trifft

diese Steinbauten sind miteinander verbunden - 
hier ist das archäologische Museum untergebracht
Die modernen Museumsräume
Modell der Bauphase I ca. im Jahr 300 …
… der Phase II 400 - 700 …
… und der III. Bauphase 1000 - 1200

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