10. Mai 2017

Frühjahrstreffen der IGB in der Oberpfalz

Fachwerk der Oberpfalz
Das Frühjahrstreffen der IGB fand in diesem Jahr am 28.- 30. April in Süddeutschland statt. In dem, an flachen Hängen gelegenen Oberpfälzer Freilandmuseums Neusath-Perschen.

Die Museumsleiterin Frau Dr. Birgit Angerer und unsere 1. Stellv. Bundesvorsitzende Ulrike Bach haben dort dieses Treffen gestaltet und organisiert.

Das Museum, auch gleichzeitig die IgB-Kontaktstelle Neusath-Perschen, ist das älteste Museum dieser Art in Bayern. Auf dem weitläufigen Gelände werden nicht nur die verschiedenen Haus- und Wirtschaftsbautypen der Oberpfalz gezeigt, sondern auch die Formen der bäuerlichen Bewirtschaftung der Gärten und Äcker des 18. Jahrhunderts demonstriert.

Großes Hallo und deftige Brotzeit




Der Abendvortrag

mit für das Frühjahrstreffen gebrautes Bier …
… und Bauernhausküchlein – von der Museumsleiterin gebacken
Der Bürgermeister von Nabburg begrüßt die IGB-Mitglieder …
… und Prof. Dr. Peter Morsbach hält einen eindrucksvollen Vortrag
 zur Denkmalpflege und Baukultur in Bayern

Austausch

Der Samstagvormittag dient dem informativen Austausch 
der aus ganz D angereisten IGB Außen- und Kontaktstellen

Rundgang durch das Freilichtmuseum Neusath-Perschen

Blich vom Museum in die Oberpfälzer Landschaft,
im Hintergrund die Kleinstadt Nabburg
Rundgang durchs Museum startet am Denkenbauernhof …
… der Ursprungsbau stammt von 1766, charakteristisch
ist das Egerländer Fachwerk mit dem typischen Rautenmuster.

Der Vierseit-Innenhof mit Taubenschlag
Das Hirtenhaus aus Poppenreuth …
… ist ein Wohnstallhaus in Blockbauweise, mit Feldsteinsockel, 1785 gebaut.
Die Inneneinrichtung demonstriert die Zeitstellung um 1925.
Bis 1979 lebte die Besitzerin im Haus. 
Matzhof, ein Wohnstallhaus, unten in Blockbauweise, der Giebel in Egerländer Fachwerk.
In die Traufenvorkragung sind Taubennester gebaut.


Die Gute Stube
Das Haus ist 1727 gebaut und 1816 umgebaut und "modernisiert".
Scheune von 1782
Rechts von der Durchfahrt ist der viertürige Schweinestall.
Handwerkerhaus eines Webers, 1793 gebaut.
Scheinfenster auf der Haus-Rückseite.
Egerländer Fachwerk mit Rautenmuster.
Kleines Mietshaus für die bäuerliche Unterschicht
Seit ca. 1880 ist der Blockbau weiß gestrichen.
Grußes Bauernhaus von 1814, mit steinernem Erdgeschoss und Blockbau-OG.
An der Hauswand hängt eine hölzerne Grabstele
Die Museums-Kühe im Stall
Die Scheunentore haben ihre Klaspen auf der Außenseite und werden zur Dekoration.
Getreidekasten, Blockbau auf einem offenen Ständerwerk, Baujahr 1812
Detail am Blockbau, mit Schutzbrettern über den Balkenköpfen.
Wohnstallhaus mit Balkon
Der Eckverband des Blockbaus
geschnitzte Säule am Balkon
Auch eine Köhlerei gehört zum Museum. Der Meiler ist für den Brand vorbereitet.
Die Wassermühle von 1711 ist das größte Gebäude im Museum.
Die Eingangstür in das Mühlengebäude.

Die schwarze Küche der Mühle
Im hölzernen Anbau befindet sich die Mühlentechnik …
… mit den 2 Mahlgängen.
Der verbretterte Fachwerkgiebel des Mühlengebäudes mit der Wasserradanlage.


1697 ist  das Wohnstallhaus mit dem Strohdach errichtet.
Haustür und Pflasterung schlicht und unaufgeregt dekoriert.
Schwarze Küche in weiß.
Eckverband der Blockbaustube mit Eckständer und Kopfstreben.
Stallseite und Speicherböden mit minimalistischer Belichtung.
Musterstrohdach mit altertümlicher Firstdekoration, die es in freier Wildbahn wohl nicht mehr gibt.
Hofanlage von 1749 mit fränkischem Fachwerkgiebeldreieck.
Scheune mit Fachwerkgiebel
Backofen von 1726
Schweinestall …
… mit Kalkplattendeckung
Mittagessen im Museumsgasthof.
Holz für den Winter …
… und Holz(Schindeln) für das Dach.
In der großen Werkhalle des Museums wird eine 25 m lange Fichte zum stattlichen Maibaum vorbereitet.

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