19. Juni 2017

Baskenland 2.0 - ein verkorkster Anfang einer vielversprechenden Reise

Erschöpfte und leicht genervte Hausforscher im Fahrstuhl auf dem Düsseldorfer Flughafen.
Heute machen wir uns auf (Bernd, Erhard, Haio & Gundel und Heinrich) auf den Weg, um unsere im letzten Jahr gewonnenen Freunde im spanischen Baskenland zu besuchen und unser neues Pyrenäen-Buch vorzustellen. Anders als bei früheren Reisen wollen wir fliegen...

Geplant ist ein Flug von Düsseldorf nach Bilbao, dort einen Mietwagen zu leihen, um mit den Freunden Ibon Telleria (Architekt und Hausforscher) und Josué Susperregi (Dendrochronologe) weitere bauhistorische Highlights des Baskenlandes zu erkunden und die Städte Bilbao und San Sebastian kennenzulernen, nach vier Tagen ist der Rückflug geplant. Soweit die Theorie...
Das erste Hindernis: Gasalarm im Terminal A des Düsseldorfer Flughafens! Die Feuerwehr hat alles abgesperrt (es sollte sich zum Glück als Fehlalarm erweisen) - und wir müssen warten und werden dann zu einem anderen Abfertigungsschalter geschickt.
Schließlich wird uns mitgeteilt, dass unser Flug nach Bilbao leider nicht auf uns wartet und  unsere  Fluggesellschaft (die mit den Wings...) bietet uns einen Ersatzflug an - von der Lufthansa, aber mit Umsteigen in Frankfurt, Ankunft locker vier Stunden später - der geplante erste Besichtigungstag im Baskenland ist im Eimer! Die nicht funktionierende Kommunikation zwischen den Terminals A und B auf dem Düsseldorfer Flughafen ist einfach nur ärgerlich - unser Flieger nach Bilbao ist weg und wir müssen das Beste daraus machen...
Heinrich informiert Ibon telefonisch über das Flughafen-Desaster - wir sehen uns heute Abend! 
Jetzt haben wir Zeit, die grandiose Architektur des Düsseldorfer Flughafenterminals auf  uns wirken zu lassen....
Flug von Düsseldorf nach Frankfurt - mit Blick auf viel Kulturlandschaft in NRW und Hessen...
Selfie im Airbus - alle sind glücklich, dass wir endlich in der Luft sind... 
Noch eine Schleife über Frankfurt - mit Blick auf den Main.
Der Michelin-Tester bei der Urteilsfindung über das im Flugzeug gereichte Laugenbrötchen mit Käse (vegetarisch!)
Von Frankfurt geht es weiter nach Bilbao - quer über Frankreich hinweg. Hier blicken wir auf die Mündung der Gironde bei Bordeaux, kurz vor der Atlantikküste.
Wir landen schließlich 18.05 Uhr in Bilbao (ursprünglich geplant: 14.10 Uhr!) - bei gefühlt 40 Grad Celsius. In Deutschland kündigt sich eine Hitzwelle an, in Spanien geht noch mehr!
In der Abflughalle werden wir von unserem baskischen Freund Ibon begrüßt, der vier Stunden länger auf uns warten musste.  
Nach längeren Verhandlungen mit der freundlichen Mitarbeiterin vom Autoverleiher am Flughafen in Bilbao.... 
... erhalten wir endlich den von Erhard vorbestellten Leihwagen - einen nagelneuen 7er BMW! So luxuriös waren wir Hausforscher noch nie unterwegs!
Der anstrengende und etwas verkorkste Anreisetag klingt schließlich entspannt aus - vor einer Bar in Ermua, unserem Hotelstandort auf halbem Wege zwischen Bilbao und San Sebastian. Nachdem ein Gewitter durchgezogen ist und es ein wenig geregnet hat, ist die Luft etwas kühler und der Abend angenehm...
Erhard hat nicht vergessen, wie im Baskenland der Cidre ausgeschenkt wird - gemeinsam trinken wir auf die nächsten vielversprechenden Tage.
Fotos: Bernd Kunze; Text: Heinrich Stiewe

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