18. März 2002

Flett – Stube – Kammerfach im nordwestdeutschen Bauernhaus

Wolfgang Dörfler, IGB Rotenburg
Der Arbeitskreis für Hausforschung in Nordwestdeutschland fand sich zu seiner 13. Jahrestagung zusammen. Das Treffen vereinte in diesem Jahr Angehörige der Denkmalpflegeämter, Mitarbeiter der Freilicht- und Regionalmuseen sowie Sonderforschungseinrichtungen aus den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und den Niederlanden, dazu Architekten, Bauforscher aus freien Büros, Studenten und die Hausforscher aus den Reihen der Interessengemeinschaft Bauernhaus. Als Obergrenze hatten wir eine Zahl von 110 Teilnehmern festgelegt, was leider einige Absagen an spät angemeldete Teilnehmer zur Folge hatte.

Ulrich v. Damaros, IGB Schaumburger Land, führte durch die Schaumburger Hauslandschaft

Eingeladen hatte in diesem Jahr Ulrich von Damaros und die aktiven Mitglieder der IGB im Schaumburger Land. Als Tagungsort hatten sie die Landfrauenschule (ein in den 1930er Jahren erbautes Ensemble aus Hallenhaus und Nebengebäuden in zentraler Lage Bückeburgs), gewählt.

19. März 2001

Auf den Spuren der Bauleute und der Artländer Bauern

12. Tagung der Haus- und Gefügeforscher in Cloppenburg
von Wolfgang Dörfler und Heinrich Stiewe

„Auf den Spuren der Bauleute” waren viele Hausforscher aus den Reihen der IGB und des Arbeitskreises für Hausforschung (AHF) sowie einige interessierte Gäste am 17. und 18. März nach Cloppenburg gekommen, um sich über „historische Bauund Ausbaugewerke” auszutauschen. Zum 12. Jahrestreffen der „Arbeitsgemeinschaft für Haus- und Gefügeforschung in Nordwestdeutschland”, die gleichzeitig Regionalgruppe des AHF und Fachgruppe der IGB ist, trafen sich 130 Personen im Museumsdorf Cloppenburg – das ist die größte Teilnehmerzahl, die eine solche Tagung bisher verzeichnen konnte. Erfreulich war auch die rege Beteiligung zahlreicher Kolleginnen und Kollegen aus der Denkmalpflege nicht nur aus Niedersachsen, sondern auch aus Brandenburg und Westfalen, von denen einige schon seit Jahren an den Treffen teilnehmen – nur die für die unmittelbare Region zuständigen Mitarbeiter der Bezirksregierung Weser-Ems waren bedauerlicherweise nicht zu sehen.

Das ganz besondere Forschungsobjekt ist immer der Büchertisch …


27. März 2000

Hausforscher zu Gast im Kreis Herzogtum Lauenburg

Dr. Wolfgang Dörfler, IGB Rotenburg
Sigrid Schenkenberg und Prof. Frank Braun hatten am letzten Märzwochenende die Hausforscher der IGB und die Mitglieder des Arbeitskreises für Hausforschung (ahf) zur 11. Regionaltagung Nordwestdeutschland und Holland ins südöstliche Schleswig-Holstein eingeladen.
Sigrid Schenkenberg und Frank Braun - die Organisatoren der 11. Hausforschertagung
Den Auftakt machte eine bereits am Freitag Nachmittag angesetzte Stadtführung in Mölln durch Dr. Frank Braun, die zum allgemeinen Erstaunen von 60 Teilnehmern wahrgenommen wurde. Wir bekamen eine interessante, im Dreißigjährigen Kriege unzerstört gebliebene Kleinstadt gezeigt, die mit dem Stadthauptmannhof über ein großes Ensemble herrschaftlicher Bebauung verfügt. Hier war die wichtige Furt zwischen den großen Seen als wesentliches Moment der Geschichte des Ortsausbaus und seiner Befestigung auszumachen.

19. April 1999

„Erfolge und Mißerfolge obrigkeitlicher Einflußnahme auf das Bauen und Wohnen in Nordwestdeutschland im 18. und 19. Jahrhundert”

10 Jahre regionale Hausforschertreffen in Nordwestdeutschland

Wolfgang Dörfler, IGB Rotenburg/Harburg

Vierständerhaus, 1718, in Bestwig-Meringhausen. Foto: P. Berthold, Westf. Amt f. Denkmalpflege
Am dritten April-Wochenende haben wir ein spannendes Treffen unserer Regionalgruppe für Haus- und Gefügeforschung in Bad Fredeburg im Hochsauerland erlebt. 
Gastgeber war Dr. Thomas Spohn vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege, der durch seine intensive Vorbereitung und mit einer klugen Diskussionsleitung für ein sehr anregendes Treffen gesorgt hat.
Der Tagungsort, die Deutsche Landjugendakademie, war ideal gewählt. Vor allem die Tatsache, daß wir alle dort Quartier nehmen konnten, öffnete den Raum für eine ungewöhnlich lange und fröhliche „Nach(t)diskussion”.

23. März 1998

„Bautypologische Sonderformen in Stadt und Land”

Der Tagungsort: Schloß Bevern
9. Treffen der nordwestdeutschen Arbeitsgemeinschaft für Haus- und Gefügeforschung in Bevern/Ldkr. Holzminden

Dr. Wolfgang Dörfler IGB Rotenburg/Harburg
Der braunschweigische Weserdistrikt im Landkreis Holzminden lag in Sachen Hausforschung für die meisten der Teilnehmer aus ganz Norwestdeutschland bisher sehr weit am Rande ihrer Kenntnisse. Dem hat der bis 1997 zuständige Konservator Dr. Thomas Kellmann vom niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege im Verein mit den Helfern aus der Region entschieden abgeholfen. Wir bedanken uns für das ausgezeichnet organisierte Arbeitstreffen und erkennen nun, welches hochinteressante und erstaunlich altes Bauerbe diese Region zu bieten hat.

10. März 1997

Eine gelungene Veranstaltung

8. Regionaltreffen
der Haus- und Gefügeforschung Norddeutschlands




Zu unserem 8. Regionaltreffen der Haus- und Gefügeforschung Norddeutschlands haben sich am 8./9. März in Syke wiederum 70 Personen getroffen.

Die Vorträge:
  • Dr. W. Hajo Zimmermann: Wohnen und Wirtschaften in den Ahnen des Niederdeutschen Hallenhauses.
  • Erhard Preßler: Wohnstrukturen im Verlauf von 450 Jahren auf einem Hof des Schaumburger Landes. 
  • Ulrich von Damaros: Sonderformen der Kammerfachentwicklung im Schaumburger Land.  Heinz Riepshoff: Der Backofen im Flett. 
  • Dr. Fred Kaspar: Die Herdstelle als Zeichen der Nahrungsgewohnheit. 
  • Dr. Dietrich Maschmeyer: Wohnung, Stall und Werkstatt in kleinstädtischen Bürgerhäusern in der Grafschaft Bentheim und ihrer engeren Umgebung. 

18. März 1996

„Die bauliche Entwicklung rund um das Dach auf dem Lande”



7. Treffen in Minden (Nordrhein-Westfalen) am 16. und 17. 3. 1996.

Aula des Ratsgymnasiums, Minden;
Partner: Westfälisches Amt für Denkmalpflege, Münster (WAfD),
16. bis 17. März, 65 Teilnehmende; 
Organisation: Peter Barthold
Exkursion: Kreis Minden-Lübbecke und benachbarte niedersächsische Dörfer (Wolfgang
Riesner).
Ein Tagungsbericht ist nicht erschienen

27. März 1995

Ländlicher Massivbau nach 1800 unter städtischem Einfluß

6. Treffen in Norden (Niedersachsen) am 25. und 26. 3. 1995.

Tagungsort: Weiterbildungszentrum Norden.
Organisation: Dr. Volker Gläntzer (Institut für Denkmalpflege Niedersachsen). 
Thema: Ländlicher Massivbau nach 1800 unter städtischem Einfluß. 
85 Teilnehmer. 
Exkursion: Krummhörn. 
Leitung: Dr. Volker Glänzter und Wolfgang Rüther (Gulfhausprojekt).

14. März 1994

Bauen und Wirtschaften auf dem Lande - Spuren und Befunde an älteren Gebäuden Norddeutschlands

Wie ein Wunder - in Hagenow hat die Synagoge das Tausendjährige Reich überstanden. ln Zeiten der DDR hat das Gebäude vielerlei Nutzungen überlebt, aber es steht noch. Im Vordergrund der Augenoptikermeister Kuno Karls, der neben der Denkmalpflegearbeit auch noch Volkserzählungen sammelt und bearbeitet; von ihm wurden eine Reihe hervorragend gestalteter Büchlein herausgebracht.
5. Treffen in Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) am 12. und 13. 3. 1994.

Tagungsort: Museum der Stadt.
Organisation: Henry Gawlick (IG Denkmalpflege Hagenow) und Frank Wechsler (Museum der Stadt Hagenow). 
Thema: Bauen und Wirtschaften auf dem Lande - Spuren und Befunde an älteren Gebäuden Norddeutschlands. 
44 Teilnehmer. 
Exkursion: Westliches Mecklenburg. 
Exkursionsleitung: Henry Gawlick.

17. Mai 1993

Kleinbauernhäuser, Häuslingshäuser und Wohnhäuser der armen Leute auf dem Lande

Bei der Tagung vom 15. und 16. Mai im Freilichtmuseum des Landkreises Harburg, am Kiekeberg, ging es um Kleinstbauernhäuser. Die Busexkursion führte zu vielen interessanten Beispielen. Die Teilnehmer krochen um und in die kleinen Anwesen. Jedes Detail wurde gründlich unter die Lupe genommen.   
Viele kleine Anwesen waren mit Besitzerstolz gut instandgehalten, Gott sei Dank ohne nostalgische Ausrutscher.
4. Treffen am Kiekeberg (Niedersachsen) am 15. und 16. 5. 1993.
Tagungsort: Handwerkerstraße des Freilichtmuseums.
Organisation: Dr. Rolf Wiese (Freilichtmuseum am Kiekeberg).
Thema: Kleinbauernhäuser, Häuslingshäuser und Wohnhäuser der armen Leute auf dem Lande.
50 Teilnehmer.
Exkursion: Landkreis Harburg.
Exkursionsleitung: Dr. Ulrich Klages und Dr. Rolf Wiese.

1. März 1992

Scheunen und Speicher - Nebengebäude zur Erntelagerung

Die Teilnehmer des Treffens der Haus- und Gefügeforscher der 1GB; 28. und 29. Februar 1992 in Lingen. Foto: Reinhard Seevers
3. Treffen in Lingen/Ems (Niedersachsen) am 28. und 29. 2. 1992.

Tagungsort: Emslandmuseum.
Organisation: Dr. Andreas Eiynck: (Emslandmuseum Lingen). 
Thema: Scheunen und Speicher - Nebengebäude zur Erntelagerung. 
38 Teilnehmer. 
Exkursion: Emsland und Grafschaft Bentheim. 
Exkursionsleitung: Dr. Dietrich Maschmeyer (IGB Emsland).

4. März 1991

Die Entwicklung des Flett-Dielen-Gefüges im Niederdeutschen Hallenhaus

Das 2. Treffen in Rotenburg/Wümme (Niedersachsen) am 2. und 3. 3. 1991.

Der Tagungsort: Institut für Heimatforschung in Rotenburg/Wümme
(existiert heute, im Jahr 2013 nicht mehr)
Organisation: Dr. Wolfgang und Susanne Dörfler (IGB Rotenburg).
Thema: Die Entwicklung des Flett-Dielen-Gefüges im Niederdeutschen Hallenhaus. 
40 Teilnehmer. 

Hier der Einladungstext aus "Der Holznagel"1/1991:

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