22. März 2010

Bauernhäuser aus dem Dreißigjährigen Krieg und Viehaufstallung

Cohrs Hof mit Blick auf den Wirtschaftsgiebel von 1640
Wolfgang Dörfler und Heinrich Stiewe, IGB

Bericht von der Hausforschertagung in Verden 2010
Das riesige Dachwerk des Verdener Domes und sechs nicht weniger eindrucksvolle Bauernhäuser aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges waren Exkursionsziele der 22. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Haus- und Gefügeforschung in Nordwestdeutschland in der IGB, die vom 19. bis 21. März 2010 in Verden/Aller stattfand; außerdem gab es interessante Vorträge zu Fragen der Viehaufstallung und „freien Themen“. Der Bundesvorsitzende der IGB, Dietrich Maschmeyer, begrüßte die anwesenden Teilnehmer; Heinrich Stiewe überbrachte Grüße vom Vorstand des Arbeitskreises für Hausforschung (AHF), dem die Arbeitsgemeinschaft als „Regionalgruppe Nordwest“ angehört. Mit knapp 100 Teilnehmern war die Tagung sehr gut besucht, allerdings war damit auch die Höchstgrenze in dem von uns gesteckten Rahmen erreicht.

23. März 2009

Schmuckformen im ländlichen Bauen

21. Jahrestreffen des Nordwestdeutschen Arbeitskreises für Haus- und Gefügeforschung in Hitzacker im Wendland
Stadtrundgang in Hitzacker, für die am Freitag Nachmittag angekommenen Tagungsteilnehmer

7. April 2008

Hallenhaus, Heimatstil und Hakenkreuz

Wiederaufbau-Bauernhof von 1947
Ländliches Bauen im Nordwesten zwischen 1920 und 1950


Bericht über das 20. Treffen der AG Haus- und Gefügeforschung in Arnheim (Niederlande, 4. - 6. April 2008

Heinrich Stiewe, IGB

Mit ihrem 20. Treffen, das vom 4. bis 6. April 2008 im Freilichtmuseum Arnheim in den Niederlanden stattfand, betrat die „Arbeitsgemeinschaft für Haus- und Gefügeforschung in Nordwestdeutschland“ in der IGB, zugleich Regionalgruppe Nordwest des Arbeitskreises für Hausforschung (AHF), gleich in zweifacher Hinsicht Neuland: Es war die erste Tagung, die im benachbarten Ausland stattfand und zum ersten Mal wurde dezidiert das ländliche Bauen des 20. Jahrhunderts, mit deutlichem Schwerpunkt auf der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland bzw. der deutschen Besetzung in den Niederlanden, in den Blick genommen. Zu danken ist dem fünfköpfigen Tagungsteam, namentlich Sophie Elpers und Thomas Spohn, für die konzeptionelle Vorbereitung und die vorzügliche Organisation vor Ort sowie dem Niederländischen Freilichtmuseum Arnheim für seine Gastfreundschaft.

19. März 2007

Von Krugwirten und Leinenhändlern

Bericht über die 19. Tagung der AG Haus- und Gefügeforschung im LWL-Freilichtmuseum Detmold, 16. - 18. März 2007


Trotz der nur kurzen Vorbereitungszeit von fünf Monaten ist es Heinrich Stiewe gelungen, im Freilichtmuseum Detmold eine wohlorganisierte Tagung mit einem umfangreichen Programm auf den Weg zu bringen, die mit knapp 90 Teilnehmern zudem noch gutbesucht war. Hatte ich auch zunächst Zweifelwegen des Termins vor der Frühjahrsöffnungdes Museums, so war doch das noch winterlich-stille Museum ohne Besucherverkehr einbesonderes Erlebnis, und das neue Museumsrestaurant „Im Weißen Ross” (Haus aus Obermarsberg mit zwei Utluchten von 1698) mit dem angeschlossenen Tagungsssaal im„Hof Kuhlmeier”, einem eindrucksvollen lippischen Flettdielenhaus von 1559 (d) konnten wir so exklusiv nutzen. Die Führung von Dr. Heinrich Stiewe und Dr. Hubertus Michels zu ausgewählten Bauten des Museums (Lippischer Meierhof von 1570, Branntweinbrennerhaus Stahl aus Gütersloh von 1731 und das im Aufbau befindliche Haus der jüdischen Familie Uhlmann aus Höxter-Ovenhausen von 1805) war exzellent und bot selbst regelmäßigen Besuchern des Freilichtmuseums unter uns neue Informationen. Der Freitag klang mit einer geselligen „Abendsitzung” im Restaurant „Schlosswache” in Detmold aus.

6. November 2006

Ländliche Haus­forschung 25 Jahre nach Gerhard Eitzen

Das Flett des Brümmerhofes im Museumsdorf Hösseringen
Bericht über das „Eitzen-Symposium” (18. Tagung der AG Haus- und Gefügeforschung) im Museumsdorf Hösseringen und in Suderburg, 3.-5. November 2006

Wolfgang Dörfler und Heinrich Stiewe

Eine Ausstellung zum Lebenswerk des Hausforschers Gerhard Eitzen im Museumsdorf Hösserigen und das Erscheinen eines umfangreichen Sammelbandes mit dem Nachdruck seiner sämtlichen Aufsätze waren Anlässe, zu einem zusätzlichen Treffen der ­Arbeitsgemeinschaft Haus- und Gefügeforschung im Herbst 2006 einzuladen. Trotz der relativ kurzfristigen Einladung fanden sich knapp 90 Teilnehmer ein, um sich zur Arbeitsweise Eitzens und zum Stand der Hausforschung in verschiedenen Regionen Deutschlands auszutauschen. Diese gute Beteiligung bestätigten das große Interesse an unserer Arbeitsgemeinschaft innerhalb der IGB und das Ansehen, das diese als Regionalgruppe des Arbeitskreises für Hausforschung (AHF) mittlerweile in Fachkreisen genießt. So konnten wir den im Juni neu gewählten Vorsitzenden des AHF, Prof. Dr. Michael Goer (Landeskonservator für Bau- und Kunstdenkmalpflege Baden Württemberg, Esslingen) und den Bundesvorsitzenden der IGB, Dr. Dietrich Maschmeyer, zusammen mit mehreren Vorstandsmitgliedern beider Organisationen unter den Teilnehmern begrüßen.

27. März 2006

Landwirtschaftliche Wirtschaftsbauten

Diskussionsbedarf in der Scheune im Museum bederkesa
Bericht über die 17. Tagung der AG Haus- und Gefügeforschung
vom 24. - 26. März 2006 in Bad Bederkesa

Die 17. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Haus- und Gefügeforschung in Nordwestdeutschland war von Prof. Dr. W. Haio Zimmermann (Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung, Wilhelmshaven) bewundernswert reibungslos organisiert worden. Dr. Ulrich Klages und Dr. Wolfgang Dörfler (IGB Rotenburg und Harburg) hatten bei der Zusammenstellung des Programms und der Exkursionsplanung geholfen. Der Tagungsort, die evangelische Heimvolkshochschule in Bad Bederkasa, bot ideale Bedingungen für den Vortragstag und die Unterbringung der Teilnehmer, deren Zahl allerdings auf 90 begrenzt werden mußte. Das Vorprogramm am Freitag bestand aus der Besichtigung eines ungewöhnlichen Ankerbalkengefüges im Ort Bederkesa und dem dortigen Handwerkermuseum der Kreishandwerkerschaft des Landkreises Cuxhaven. Am Abend führten zwei Vorträge in die Region ein: Hermann Claussen referierte anhand seiner in Jahrzehnten gesammelten historischen Fotos über die Entwicklung der Höfe und Brinksitzerstellen des Dorfes Köhlen (Lk. Cuxhaven), das auf der Exkursion am Samstag besucht wurde. Ulrich Klages führte unter dem Titel „Gabelständer, Luchtständer, sparrentragendes Unterrähm und das inselhafte Vorkommen des Ankerbalkens” in die gefügekundliche Besonderheiten der Tagungsregion ein. Der Abend klang mit einem intensiven Meinungsaustausch in den Räumen der Heimvolkshochschule aus.

21. März 2005

Zur Geschichte nicht landwirtschaftlich genutzter Gebäude auf dem Lande

Havelberg, am Zusammenfluß von Havel und Elbe gelegen, war im März der Austragungsort der Tagung der Haus- und Gefügeforscher.
Die Stadt liegt in einer Havelschleife im Schutz des Dombergs. 

16. Tagung der AG Haus- und Gefügeforschung in Havelberg am 19. und 20. März 2005


Die mittelalterliche Bischofsstadt Havelberg, östlich der Elbe nahe der Mündung der Havel im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt gelegen, aber historisch zur Mark Brandenburg gehörig, war der Tagungsort des diesjährigen Treffens der IGB-Arbeitsgemeinschaft für Haus- und Gefügeforschung in Nordwestdeutschland, die zugleich als Regionalgruppe dem Arbeitskreis für Hausforschung (AHF) angeschlossen ist. Hans-Jürgen Rach (Berlin) und Peter Natuschke (Freilichtmuseum Altranft), die dankenswerterweise die Vorbereitung übernommen hatten, war es gelungen ,ein ebenso vielfältiges wie attraktives Vortrags- und Exkursionsprogramm zusammenzustellen.

12. Juli 2004

Auf den Spuren der ältesten noch stehenden Holzarchitektur Europas

Familienfoto mit den Reisenden: Ulrich Klages, Erhard Pressler, Bernd Kunze, Heinz Riepshoff und Volker Gläntzer, vor der schönsten und ältesten erhaltenen Stabkirche in Urnes, die wir p. Bootstaxi erreichten.
Wenn man jahrelang norddeutsche Bauernhäuser erforscht, möchte man auch einmal etwas anderes sehen und so hatte Heinz schon 2004 die Idee, einmal die ältesten noch stehenden Holzbauten in Norwegen zu besuchen.
Schnell waren vier Mitreisende gefunden und Anfang Juni 2004 machten wir uns für zehn Tage auf den Weg zu den norwegischen Stabkirchen und anderen alten Gebäuden, die uns hoffentlich begegnen würden.

22. März 2004

Wandernde Häuser und fliegende Bauten

die Wasserburg Lüdinghausen

Translozierung von Gebäuden aus historischer Sicht.

15. Tagung der AG Haus- und Gefügeforschung in Lüdinghausen (Münsterland) am 20. und 21. März 2004. 

Heinrich Stiewe, IGB, Blomberg

Daß die Translozierung von Gebäuden – also ihre Versetzung an einen anderen Standort – nicht nur ein aktuelles Problem der IGB oder der Denkmalpflege ist, sondern auch in früheren Jahrhunderten häufig praktiziert wurde, zeigten die 17 Vorträge der 15. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Haus- und Gefügeforschung in der IGB (zugleich Regionalgruppe Nordwestdeutschland des Arbeitskreises für Hausforschung) am 20. März 2004 auf eindrucksvolle Weise. Die qualitätvoll restaurierten Räume der Renaissance-Burg Lüdinghausen boten einen stimmungsvollen Rahmen für die von Johannes Busch und Dietrich Maschmeyer glänzend vorbereitete Veranstaltung. Der folgende Exkursionstag gab wie üblich Gelegenheit, den ländlichen Baubestand des Münsterlandes als gastgebende Region kennen zu lernen. Vom stattlichen Gräftenhof bis zum Kotten wurden Beispiele unterschiedlicher Sozialschichten gezeigt; Höhepunkte waren ein spätgotischer Steinspeicher des 16. Jahrhunderts und die mittelalterliche Wasserburg Vischering, die schon am Anreisetag ausgiebig besichtigt worden war. Mit mehreren ungenutzten und dem Verfall preisgegebenen Hofanlagen wurden den Teilnehmern aber auch die immensen Probleme der Denkmalpflege im vom Strukturwandel betroffenen ländlichen Raum vor Augen geführt.

24. März 2003

Grenzen (in) der Hausforschung?

Fächerrosette an einem Wolfenbütteler Haus
14. Tagung der AG Haus- und Gefügeforschung in Wolfenbüttel

Heinrich Stiewe

Die Frage nach der regionalen Verbreitung und den Grenzen bestimmter Erscheinungen im Hausbau und der Abgrenzung von "Hauslandschaften" beschäftigt die Hausforschung seit ihren Anfängen im 19. Jahrhundert und ist bis heute aktuell. Das Gebiet um Braunschweig und Wolfenbüttel, an der Grenze zwischen niederdeutschem Hallenhaus und mitteldeutschen Hausformen gelegen, bot sich daher an für eine vertiefende Diskussion des Themas "Begriff der Grenze in der historischen Hausforschung", das sich die 14. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Haus- und Gefügeforschung in der IGB (zugleich Regionalgruppe des Arbeitskreises für Hausforschung) gestellt hatte.

18. März 2002

Flett – Stube – Kammerfach im nordwestdeutschen Bauernhaus

Wolfgang Dörfler, IGB Rotenburg
Der Arbeitskreis für Hausforschung in Nordwestdeutschland fand sich zu seiner 13. Jahrestagung zusammen. Das Treffen vereinte in diesem Jahr Angehörige der Denkmalpflegeämter, Mitarbeiter der Freilicht- und Regionalmuseen sowie Sonderforschungseinrichtungen aus den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und den Niederlanden, dazu Architekten, Bauforscher aus freien Büros, Studenten und die Hausforscher aus den Reihen der Interessengemeinschaft Bauernhaus. Als Obergrenze hatten wir eine Zahl von 110 Teilnehmern festgelegt, was leider einige Absagen an spät angemeldete Teilnehmer zur Folge hatte.

Ulrich v. Damaros, IGB Schaumburger Land, führte durch die Schaumburger Hauslandschaft

Eingeladen hatte in diesem Jahr Ulrich von Damaros und die aktiven Mitglieder der IGB im Schaumburger Land. Als Tagungsort hatten sie die Landfrauenschule (ein in den 1930er Jahren erbautes Ensemble aus Hallenhaus und Nebengebäuden in zentraler Lage Bückeburgs), gewählt.

19. März 2001

Auf den Spuren der Bauleute und der Artländer Bauern

12. Tagung der Haus- und Gefügeforscher in Cloppenburg
von Wolfgang Dörfler und Heinrich Stiewe

„Auf den Spuren der Bauleute” waren viele Hausforscher aus den Reihen der IGB und des Arbeitskreises für Hausforschung (AHF) sowie einige interessierte Gäste am 17. und 18. März nach Cloppenburg gekommen, um sich über „historische Bauund Ausbaugewerke” auszutauschen. Zum 12. Jahrestreffen der „Arbeitsgemeinschaft für Haus- und Gefügeforschung in Nordwestdeutschland”, die gleichzeitig Regionalgruppe des AHF und Fachgruppe der IGB ist, trafen sich 130 Personen im Museumsdorf Cloppenburg – das ist die größte Teilnehmerzahl, die eine solche Tagung bisher verzeichnen konnte. Erfreulich war auch die rege Beteiligung zahlreicher Kolleginnen und Kollegen aus der Denkmalpflege nicht nur aus Niedersachsen, sondern auch aus Brandenburg und Westfalen, von denen einige schon seit Jahren an den Treffen teilnehmen – nur die für die unmittelbare Region zuständigen Mitarbeiter der Bezirksregierung Weser-Ems waren bedauerlicherweise nicht zu sehen.

Das ganz besondere Forschungsobjekt ist immer der Büchertisch …


27. März 2000

Hausforscher zu Gast im Kreis Herzogtum Lauenburg

Dr. Wolfgang Dörfler, IGB Rotenburg
Sigrid Schenkenberg und Prof. Frank Braun hatten am letzten Märzwochenende die Hausforscher der IGB und die Mitglieder des Arbeitskreises für Hausforschung (ahf) zur 11. Regionaltagung Nordwestdeutschland und Holland ins südöstliche Schleswig-Holstein eingeladen.
Sigrid Schenkenberg und Frank Braun - die Organisatoren der 11. Hausforschertagung
Den Auftakt machte eine bereits am Freitag Nachmittag angesetzte Stadtführung in Mölln durch Dr. Frank Braun, die zum allgemeinen Erstaunen von 60 Teilnehmern wahrgenommen wurde. Wir bekamen eine interessante, im Dreißigjährigen Kriege unzerstört gebliebene Kleinstadt gezeigt, die mit dem Stadthauptmannhof über ein großes Ensemble herrschaftlicher Bebauung verfügt. Hier war die wichtige Furt zwischen den großen Seen als wesentliches Moment der Geschichte des Ortsausbaus und seiner Befestigung auszumachen.

19. April 1999

„Erfolge und Mißerfolge obrigkeitlicher Einflußnahme auf das Bauen und Wohnen in Nordwestdeutschland im 18. und 19. Jahrhundert”

10 Jahre regionale Hausforschertreffen in Nordwestdeutschland

Wolfgang Dörfler, IGB Rotenburg/Harburg

Vierständerhaus, 1718, in Bestwig-Meringhausen. Foto: P. Berthold, Westf. Amt f. Denkmalpflege
Am dritten April-Wochenende haben wir ein spannendes Treffen unserer Regionalgruppe für Haus- und Gefügeforschung in Bad Fredeburg im Hochsauerland erlebt. 
Gastgeber war Dr. Thomas Spohn vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege, der durch seine intensive Vorbereitung und mit einer klugen Diskussionsleitung für ein sehr anregendes Treffen gesorgt hat.
Der Tagungsort, die Deutsche Landjugendakademie, war ideal gewählt. Vor allem die Tatsache, daß wir alle dort Quartier nehmen konnten, öffnete den Raum für eine ungewöhnlich lange und fröhliche „Nach(t)diskussion”.

23. März 1998

„Bautypologische Sonderformen in Stadt und Land”

Der Tagungsort: Schloß Bevern
9. Treffen der nordwestdeutschen Arbeitsgemeinschaft für Haus- und Gefügeforschung in Bevern/Ldkr. Holzminden

Dr. Wolfgang Dörfler IGB Rotenburg/Harburg
Der braunschweigische Weserdistrikt im Landkreis Holzminden lag in Sachen Hausforschung für die meisten der Teilnehmer aus ganz Norwestdeutschland bisher sehr weit am Rande ihrer Kenntnisse. Dem hat der bis 1997 zuständige Konservator Dr. Thomas Kellmann vom niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege im Verein mit den Helfern aus der Region entschieden abgeholfen. Wir bedanken uns für das ausgezeichnet organisierte Arbeitstreffen und erkennen nun, welches hochinteressante und erstaunlich altes Bauerbe diese Region zu bieten hat.

10. März 1997

Eine gelungene Veranstaltung

8. Regionaltreffen
der Haus- und Gefügeforschung Norddeutschlands




Zu unserem 8. Regionaltreffen der Haus- und Gefügeforschung Norddeutschlands haben sich am 8./9. März in Syke wiederum 70 Personen getroffen.

Die Vorträge:
  • Dr. W. Hajo Zimmermann: Wohnen und Wirtschaften in den Ahnen des Niederdeutschen Hallenhauses.
  • Erhard Preßler: Wohnstrukturen im Verlauf von 450 Jahren auf einem Hof des Schaumburger Landes. 
  • Ulrich von Damaros: Sonderformen der Kammerfachentwicklung im Schaumburger Land.  Heinz Riepshoff: Der Backofen im Flett. 
  • Dr. Fred Kaspar: Die Herdstelle als Zeichen der Nahrungsgewohnheit. 
  • Dr. Dietrich Maschmeyer: Wohnung, Stall und Werkstatt in kleinstädtischen Bürgerhäusern in der Grafschaft Bentheim und ihrer engeren Umgebung. 

18. März 1996

„Die bauliche Entwicklung rund um das Dach auf dem Lande”



7. Treffen in Minden (Nordrhein-Westfalen) am 16. und 17. 3. 1996.

Aula des Ratsgymnasiums, Minden;
Partner: Westfälisches Amt für Denkmalpflege, Münster (WAfD),
16. bis 17. März, 65 Teilnehmende; 
Organisation: Peter Barthold
Exkursion: Kreis Minden-Lübbecke und benachbarte niedersächsische Dörfer (Wolfgang
Riesner).
Ein Tagungsbericht ist nicht erschienen

27. März 1995

Ländlicher Massivbau nach 1800 unter städtischem Einfluß

6. Treffen in Norden (Niedersachsen) am 25. und 26. 3. 1995.

Tagungsort: Weiterbildungszentrum Norden.
Organisation: Dr. Volker Gläntzer (Institut für Denkmalpflege Niedersachsen). 
Thema: Ländlicher Massivbau nach 1800 unter städtischem Einfluß. 
85 Teilnehmer. 
Exkursion: Krummhörn. 
Leitung: Dr. Volker Glänzter und Wolfgang Rüther (Gulfhausprojekt).

14. März 1994

Bauen und Wirtschaften auf dem Lande - Spuren und Befunde an älteren Gebäuden Norddeutschlands

Wie ein Wunder - in Hagenow hat die Synagoge das Tausendjährige Reich überstanden. ln Zeiten der DDR hat das Gebäude vielerlei Nutzungen überlebt, aber es steht noch. Im Vordergrund der Augenoptikermeister Kuno Karls, der neben der Denkmalpflegearbeit auch noch Volkserzählungen sammelt und bearbeitet; von ihm wurden eine Reihe hervorragend gestalteter Büchlein herausgebracht.
5. Treffen in Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) am 12. und 13. 3. 1994.

Tagungsort: Museum der Stadt.
Organisation: Henry Gawlick (IG Denkmalpflege Hagenow) und Frank Wechsler (Museum der Stadt Hagenow). 
Thema: Bauen und Wirtschaften auf dem Lande - Spuren und Befunde an älteren Gebäuden Norddeutschlands. 
44 Teilnehmer. 
Exkursion: Westliches Mecklenburg. 
Exkursionsleitung: Henry Gawlick.

Printfriendly