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| Museum der bäuerlichen Baukunst, Eingangsbereich |
30. August 2011
Museum der bäuerlichen Baukunst in Olsztynek (Hohenstein), Polen
22. Juli 2011
Fyrkat – Wikingerlager und Großbauernhof
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| beeindruckende rekonstruierte Holzarchitektur aus der Wikingerzeit |
Auf dem Weg zum Strandurlaub im dänischen Nordjütland, kommt man zwischen Århus und Aalborg an der Kleinstadt Hobro vorbei. Hier liegt wenige Kilometer südlich der Stadt die Wikingerburg (Wikingerlager) Fyrkat, die mit 120 m Innenducrchmesser, kleinste der vier bekannten kreisrunden Burganlagen in Dänemark.
14. Juli 2011
Den Atem der Christianisierung spüren – eine Stabkirche in Dänemark
Stabkirchen gibt es in Norwegen – aber eine steht in Dänemark, im Museum...
Das Moesgård-Museum liegt nur wenige Kilometer südlich der dänischen Stadt Århus. Der Haupteingang wird flankiert von zwei langgezogenen Fachwerkhäusern in sparsamer schwarz-weiß-Optik und der Blick fängt sich auf dem Barockschloß aus dem Jahr 1778. Rechts und links der Blickachse stehen zwei mächtige Backstein-Scheunen von1798, in der rechten findet sich der Museumsshop und ein Cafe, in der linken eine umfangreiche Ausstellung zur jüngeren und älteren Geschichte der Region. Hier ist auch der Grauballe-Mann ausgestellt, wohl die besterhaltene Moorleiche Dänemarks. Hinter dem Gutsschloss kommt man in den sehenswerten Barockgarten der ebenfalls aus dem Jahr 1778 stammt.
Schlagworte:
Dänemark,
Kirche,
Museum,
Rekonstruktion,
Stabkirche
11. Juli 2011
"Werbung" im 18. Jahrhundert – Votivsteine in Maastricht

(HR) Maastricht liegt im äußersten Süden der Niederlande, in einem Dreiländereck mit den Nachbarn Deutschland (Aachen liegt in unmittelbarer Nachbarschaft) und Belgien. Bei einem Stadtrundgang fallen nur wenige Fachwerkbauten auf. Diese sind allerdings recht alt und stammen z. T. aus dem 15. Jh. Der weitaus größte Anteil der historischen Bebauung besteht aus Steinhäusern des 18. Jhs. Dass die Vorgängerbauten Fachwerkhäuser gewesen sein müssen, wird aus der Gestaltung der Steinfassaden deutlich. Diese sind mit sorgfältig bearbeiteten Quadersteinen zu einer Art Steinfachwerk gestaltet. Tatsächlich sprechen die örtlichen Fachleute von „flämischem" Steinfachwerk.
19. Juni 2011
Suche Fotos von Baumaßnahmen an Sächsischen Scheunen!
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| Scheune in Weisskirch |
In den Dörfern von Siebenbürgen stehen hunderte von Scheunen, die unverändert vom Mittelalter bis in die 1960er Jahre gebaut wurden. Dabei gibt es offensichtlich kleine Unterschiede von Dorf zu Dorf, auch gibt es leichte konstruktive Veränderungen, wodurch sich ältere von jüngeren unterscheiden. Das Grundprinzip der Scheunen ist aber bei allen wie folgt: 8 Eichenständer, je nach Bodenniveau unterschiedlich lang, mit dem Fuß auf einem Naturstein stehend, jeweils 2 mit einem Balken verbunden, also gesamt 4 Gebinde. Die Scheunen verfügen über eine Querdurchfahrt, mit jeweils einem Bansenraum (Lager für Erntegut) auf beiden Seiten. Scheunen mit seitlicher Durchfahrt und nur einem Bansenraum sind deutlich seltener. In Längsrichtung werden die beiden Traufwände durch lange Rähme verbunden, worauf das Dach steht (früher in Stroh oder Reet gedeckt, heute landesüblich mit Bieberschwänzen). Diese Konstruktion, Ständer auf Naturstein ohne Schwelle (Detail B), kennzeichnet in Mitteleuropa den Übergang vom Pfostenbau (Detail A) des Mittelalters zum Fachwerkbau (Detail C) mit Schwelle der Neuzeit.
9. Juni 2011
Das Interview - Heinz Riepshoff in Siebenbürgen
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Blick auf die Dorfstraße von Arkeden mit zwei Schafherden am Hang |
Wie unsere treuen Besucher von hausforscher.de bereits wissen, war Heinz Riepshoff (H.R.), der ja auch langjähriges Mitglied in der Interessengemenschaft Bauernhaus ist, im Frühjahr 2011 drei Wochen lang in Siebenbürgen, Rumänien, unterwegs. Er hat dort die Sozialstrukturen und Hausformen studiert, zahlreiche dendrochronologische Bohrungen gemacht und vor allem vielfältige Eindrücke aus einer Welt mitgebracht, die bei uns schon vor hundert Jahren untergegangen ist. Im Herbst wird er im Holznagel einen umfangreichen Fachartikel in Sachen Hausforschung veröffentlichen. In diesem Interview erzählt er der IGB-Öffentlichkeitsreferentin Michaela Töpfer (M.T.) von seinen Eindrücken und Erlebnissen.
22. Mai 2011
Das Agdak – Dachdeckung aus vorchristlicher Zeit?
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| Bauernhaus "mit Pudelmütze" auf der Insel Farö |
(bk) Auf der schwedischen Insel Gotland gibt es Häuser mit Dächern wie Pudelmützen. Im Norden der Insel sieht man sie öfter, vor allem auf Nebengebäuden, im Süden nur noch in den kleinen Heimatmuseen. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, wurde ich in dem kleinen Heimatmuseum "Vike Minnesgård", im Nordosten der schwedischen Insel, Zeuge dieser uralten Form des Dachdeckens, die schon aus vorchristlicher Zeit stammen soll.
Das ca.30 m lange Langhaus in Ständer-Bohlen-Bauweise, 1828 als Resultat einer Höfeteilung hierhin versetzt, genutzt als Stall, Scheune und Göpel, ist schon für das neue Dach vorbereitet. Dicht an dicht liegen die unbearbeiteten Fichtenstangen mit den Asthaken, die das Dachmaterial halten auf dem Sparrendach. Dachlatten gibt es nicht. Die sind auch nicht nötig, weil es nichts gibt, was an diese angebunden werden müßte, wie das beim Stroh- oder Reetdach der Fall ist.
21. Mai 2011
Zurück in der Wirklichkeit
Nach gut 3 Wochen Siebenbürgen, bin ich nun wieder zurück in Deutschland. Wenn ich meine Gefühle und Gedanken sortiere und sie mit einem Wort beschreiben sollte, trifft es wohl am ehesten der Begriff „Zeitmaschine“. Ich komme mir vor, wie von einer „Zeitmaschine“ wieder ausgespuckt in die Wirklichkeit. Die Welt in „Siebenbürgen“ ist eine andere Zeit, eine andere Wirklichkeit und doch hat sie mit uns zu tun. In einem siebenbürgischen Dorf findet man fast alles, was man sich in unseren Dörfern, selbst wenn sie noch recht gut erhalten sind, nur mit viel Fantasie vorstellen kann. Es ist eine Welt, die wir bei einem reiferen Alter vielleicht noch gerade aus der Kindheit kennen oder von unseren Großeltern erzählt bekommen haben.
19. Mai 2011
Post aus Siebenbürgen (7)
| das Zentrum Hermannstadts vom Rathausturm gesehen |
… die beiden letzten Tage war ich in Hermannstadt, dem sächsischen Zentrum Siebenbürgens.
Vom Rathausturm hatte ich einen wunderbaren Blick auf das Stadtzentrum mit der evangelischen Stadtpfarrkirche aus dem 14./15. Jahrhundert.
Der Hauptgrund meiner Reise von Schäßburg nach Hermannstadt, übrigens mit dem täglich verkehrenden Bus, war allerdings ein eintägiger Besuch des Freilichtmuseums Astra. Die Vielzahl der historischen Gebäude in diesem Museum ist wirklich unglaublich. Schwerpunkte hier sind viele unterschiedliche Varianten von Mühlen, aber speziell für mich sehr interessant: eine große Anzahl von
Post aus Siebenbürgen (6)
… ich bin wieder zurück und will für Hausforscher.de meine Berichte der
letzten Tage vervollständigen:
Fotos 1 + 2: An einem der letzten Tage war ich in dem Ort Arkeden. Der Ort liegt mit dem Zug, auch das ist mal eine Erfahrung wert, ca. 35 Minuten von Schäßburg entfernt. Auf diesen Fotos ist die Kirchenburg zu sehen, die mitten im Ort liegt. Das tollste für mich sind die beiden Treppen, die jeweils aus einem Stamm herausgearbeitet sind.
Foto 3: Zu dieser Jahreszeit sieht man überall, auch in Arkeden, Pferdewagen mit Fohlen, die zur Einübung schon immer nebenher laufen müssen.
13. Mai 2011
Post aus Siebenbürgen (5)
… mir geht es nach wie vor gut, bis sehr gut.
Hier noch einige Bilder meiner Begegnungen:
1. Foto ist eine am Wegesrand liegende Rumänische Holzkapelle aus dem 18. Jh.
2. In Weißkirch, traf ich den siebenbürger Sachsen Victor Ghila. Er ist
gelernter Tischler, hat aber auch früher als Zimmermann mitgearbeitet
10. Mai 2011
Post aus Siebenbürgen (4)
… ich bin jetzt wieder in Weißkirch und entdecke immer wieder Neues "Altes":
In vielen 'Scheunen stehen die kuriosesten Teile herum. In dieser habe ich die grösste Getreidekiste gefunden, die ich bisher gesehen habe. Breite 3.00 m. Sie wurde wohl 1813 gebaut und 1927 restauriert.
An einem anderen haus ein hier übliches Kreuzstockfenster, sehr schön erhalten. Wie lange es die wohl
5. Mai 2011
Post aus Siebenbürgen (3)
… hier eine neue Sendung:
Ich bin jetzt in Weißkirch. Das ist der Ort, an dem die Organisation MET ihr Hauptbüro hat. Es ist ein sehr schönes ursprüngliches Dorf - die Dorfstraße ist noch ungeteert - und hier gibt es eine der schönsten Kirchenburgen Rumäniens. Der ganze Ort und Kirche sind Weltkulturerbe.
Hier habe ich gestern ein Anwesen untersucht, die Gesamtansicht
2. Mai 2011
Post aus Siebenbürgen (2)
… da ich heute noch Internet-Zugang habe, noch schnell ein paar Bilder. Alle Fotos aus Birthälm, wo ich fleißig arbeite.
Das Pfarrhaus (s. vorheriger Beitrag) habe ich fast fertig. Es ist übrigens kein einfaches Pfarrhaus, sondern war mal Sitz des Bischofs und ist entsprechend repräsentativ. Aber dazu mehr, wenn ich
29. April 2011
Post aus Siebenbürgen
Soeben kam diese erste bebilderte Nachricht von unserem Freund Heinz, der sich für einen "selbstverordneten Arbeitseinsatz” drei Wochen in Siebenbürgen aufhält, um sich einmal die dortige Baukultur genauer anzusehen:
… nun bin ich endlich am Netz.
Also die Fahrt war zwar für mich etwas ungewohnt - in 24 Stunden mit dem Auto von Verden nach Siebenbürgen - ging aber eigentlich ganz gut.
27. April 2011
24. April 2011
19. April 2011
Die Markthalle in St. Pierre sur Dives (F)
14. April 2011
Die Sensation
Die Dendrobohrung (s. Beitrag vom 6.4.) in einem Bauernhaus in Wessem in den Niederlanden war nicht umsonst. Die Auswertung der Bohrproben ist für die Bauernhausforschung eine Sensation.
8. April 2011
verstecktes Mittelalter ...
5. und letzter Tag der Reise:
Nijmegen, die älteste Stadt in den Niederlanden, in der Provinz Gelderland, ist die letzte Station am 5. Tag unserer Reise. Auf dem Weg dorthin, haben wir sehr früh morgens (die erwachende Sonne wirft noch sehr lange Schatten) für eine halbe Stunde, einen Fototermin mit
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